10. November 2016
Auch von Oktober bis Dezember können vereinzelt noch Pollen unterwegs sein. Vor allem wenn die Temperaturen noch mild sind, können vemehrt Pollen in der Luft sein.
 19. August 2016
Auch im Sommer sind noch einige Pollen unterwegs, die für Symptome bei Allergikern sorgen können. Dazu gehört z. B. der Beifuß. Auch Schimmelpilzsporen kommen im Sommer vermehrt vor und können zu allergischen Beschwerden führen.
 01. Juni 2016
Vor allem im April, Mai und Juni ist die Pollenbelastung besonders hoch. Daher sollten Menschen mit Pollenallergie in dieser Zeit regelmäßig die Pollenflugvorhersage abrufen.
 18. Mai 2016
Vor allem im Frühjahr haben viele Pollenallergiker mit Beschwerden zu kämpfen. Ein Pollenflugkalender kann helfen, die Pollenbelastung zu ermitteln. Darüber hinaus gibt es einige Tipps für den Alltag.
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Ihr Ratgeber Heuschnupfen
Heuschnupfen ist ein allergischer Schnupfen auf Pollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern.
Heuschnupfen

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen, auch als saisonale allergische Rhinitis, Pollenallergie oder Pollinose bezeichnet, ist eine allergische Reaktion des Körpers auf verschiedene Arten von Pollen. Der geläufige Name Heuschnupfen beschreibt die Erkrankung dabei nur ungenügend: Weder handelt es sich um eine Erkältungserkrankung, noch reagieren Betroffene auf Heu.

Was löst Heuschnupfen aus?

PollenVerursacht wird Heuschnupfen von Pflanzenpollen sowie von Blütenstaubteilchen von Bäumen, Gräsern und Kräutern in der Luft. Da die allergische Reaktion direkt nach dem Kontakt mit Pollen erfolgt, wird Heuschnupfen als Allergie vom Soforttyp (Typ-1-Allergie) klassifiziert. In der Regel leiden Betroffene vor allem in der Zeit, in der Pollen von Pflanzen in der Luft sind, auf die sie allergisch reagieren. Dabei dauert die Hauptsaison des Pollenflugs von April bis August. Frühblüherpollen schwärmen jedoch bereits ab Februar aus und Spätblüherpollen können sich bis in den Oktober in der Luft befinden und erschweren von Heuschnupfen Betroffenen das Leben.

Welche Beschwerden treten auf?

Niesattacken, eine ständig laufende oder verstopfte Nase sowie juckende und brennende Augen, ausgelöst durch eine Bindehautentzündung als Begleiterkrankung, sind die häufigsten Symptome von Heuschnupfen. Viele Betroffene leiden zudem unter Brennen im Hals sowie unter Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Besonders bei Kindern zeigen sich bei Heuschnupfen Veränderungen der Haut.

Wer ist betroffen?

Insbesondere in Industrieländern sind Allergien auf dem Vormarsch: Die medizinische Forschung vermutet, dass etwa 40 bis 50 Prozent der Personen im Erwachsenenalter Allergiker sind, von denen etwa jeder Dritte auf Pollen reagiert. Besonders alarmierend sind die Entwicklungen in den ersten Lebensjahren: Bereits jedes dritte Kind ist von Allergien betroffen. Die Ursachen sind noch nicht endgültig erforscht. Neben erblichen Faktoren kann der Hygienestatus in Industrienationen eine Rolle spielen. Dies wird durch Studien bestätigt, die zeigen, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen weniger von Heuschupfen betroffen sind als Kinder, die in der Stadt aufwachsen.

Begleiterkrankungen bei Heuschnupfen

In vielen Fällen geht Heuschnupfen mit einer Bindehautentzündung einher. Dieses Krankheitsbild wird als saisonale allergische Rhinokonjunktivitis bezeichnet. Auch in den unteren Atemwegen können Allergene allergische Reaktionen auslösen, die sich durch Husten und Atemnot bemerkbar machen. Dies sind Anzeichen dafür, dass sich der Heuschnupfen auf die Bronchien ausgeweitet und Asthma ausgelöst hat. Mediziner sprechen dann von einem „Etagenwechsel“. Da Allergene auch über die Haut einwirken können, treten in der Pollenflugsaison, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, oftmals Neurodermitis (auch atopische Dermatitis), Ekzeme oder Nesselsucht auf.

Guido Maiwald

 10. November 2016
Auch von Oktober bis Dezember können vereinzelt noch Pollen unterwegs sein. Vor allem wenn die Temperaturen noch mild sind, können vemehrt Pollen in der Luft sein.
 19. August 2016
Auch im Sommer sind noch einige Pollen unterwegs, die für Symptome bei Allergikern sorgen können. Dazu gehört z. B. der Beifuß. Auch Schimmelpilzsporen kommen im Sommer vermehrt vor und können zu allergischen Beschwerden führen.
 01. Juni 2016
Vor allem im April, Mai und Juni ist die Pollenbelastung besonders hoch. Daher sollten Menschen mit Pollenallergie in dieser Zeit regelmäßig die Pollenflugvorhersage abrufen.
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Vor allem im Frühjahr haben viele Pollenallergiker mit Beschwerden zu kämpfen. Ein Pollenflugkalender kann helfen, die Pollenbelastung zu ermitteln. Darüber hinaus gibt es einige Tipps für den Alltag.