Heuschnupfen: Wie wird er diagnostiziert?
Die Diagnose „Heuschnupfen“ lässt sich in den meisten Fällen nach einem ausführlichen Anamnesegespräch sicher stellen. Zusätzlich wird der Betroffene auf Anzeichen einer Bindehautentzündung des Auges und auf Veränderungen der Haut im Naseneingangsbereich untersucht. Auch Ohren und Rachen werden untersucht. Treten die Symptome und die äußerlichen Erscheinungen parallel zu bestimmten Pollenflugzeiten auf, ist die Wahrscheinlichkeit einer Pollenallergie sehr groß. Das auslösende Allergen zu finden ist jedoch schwierig und kann u. a. anhand eines Allergietests, z. B. des sog. Prick-Tests, ermittelt werden. Dabei wird eine allergenhaltige Lösung auf die Haut aufgetragen. Anschließend wird die Haut mit einer Nadel leicht angeritzt. Wenn an diesen Hautstellen eine Rötung oder Bläschen auftreten, handelt es sich meistens um eine Allergie auf das entsprechende Allergen.
Sind die Untersuchungsergebnisse nicht eindeutig, wird zur Absicherung der Diagnose ein Bluttest durchgeführt. Dabei werden die Patienten auf Reaktionsbereitschaft und spezifische Sensibilisierung gegen die untersuchten Allergene geprüft, indem ihr Blut auf eine erhöhte Konzentration spezifischer Antikörper getestet wird. Daneben gibt es auch noch den sog. Provokationstest. Hierbei wird die verdächtige Substanz in die Nase und/oder auf die Bronchial- oder Bindehautschleimhaut aufgebracht. Hier kann zu starken allergischen Reaktionen kommen. Eine ärztliche Überwachung ist daher i. d. R. angezeigt.
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